Hochsprung-Damen in Unna erfolgreich

Die Hochsprungdamen des Leichtathletikzentrum Iserlohn sind auch in der noch jungen Hallensaison 2017 schon wieder recht aktiv. Am 21. und 22. Januar fanden in Dortmund die westfälischen U18 Meisterschaften statt und nur einen Tag später das Hallenhochsprung-Meeting in Unna.

Somit standen für Linda Marie Sadowski (WJU18/LAZ) gleich zwei Wettkämpfe an diesem Wochenende auf dem Programm. Bei den U18 Meisterschaften in Dortmund merkte man der talentierten Iserlohner Hochspringerin an, dass nach dem hartem Wintertraining der letzten Wochen, noch das Feintuning fehlt. Übersprungene 1,56 Meter bedeuteten in der Endabrechnung Platz sieben in einem starken Feld, welche Trainer und Athletin nicht glücklich machten, hatte man sich doch ein wenig mehr Höhe gewünscht. Allein die Platzierung und der damit verbundene Podestplatz auf den Landesmeisterschaften stimmten jedoch beide versöhnlich, denn aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen in der Winterzeit und fehlender Sprungmöglichkeiten ist einfach die Sprungroutine noch nicht wieder da. Und bei dem so wichtigen Anlauf passen die Abstände noch nicht wieder so ganz, um den Körper perfekt beim Absprung zu treffen.

Linda Sadowski in Aktion.

Dass es mit etwas mehr Routine und Sprungerfahrung gleich etwas besser klappt, zeigte Linda dann nur einen Tag später beim traditionsreichen Unnaer Hallen Hochsprung-Meeting. Hier starteten neben den bekannten Talenten der heimischen Szene auch einige junge Damen aus den Niederlanden und der Schweiz und Linda zeigte in diesem starken Feld, dass sie es kann. Übersprungene 1,65 Meter bedeuteten an diesem Tage Platz drei und zauberten dem Hochsprungtalent ein breites Lächeln ins Gesicht und lassen sie hoffentlich selbstbewusst an die nächste Aufgabe am 4. Februar bei den NRW-Meisterschaften in Leverkusen gehen.

Julia Hoffmann bei ihrem Versuch.

Mit Julia Hoffmann (WJU16) und Malou Dümpelmann (WJU16) waren noch zwei weitere junge Talente des LAZ Iserlohn in Unna am Start. Besonders Julia Hoffmann wusste zu gefallen und startete trotz leichter gesundheitlicher Probleme zu wahren Höhenflügen. Sie übersprang 1,48 Meter an diesem Tag, welches nicht nur Platz drei in der Endabrechnung bedeutete, sondern auch gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung, die sie um satte sechs Zentimeter steigerte. Besonders die Technik in der Flugphase und der sehr gute Absprung gefielen Trainer und Zuschauern gleichermaßen und lassen auf weitere gute Ergebnisse in der kommenden Saison hoffen. Malou Dümpelmann sprang gewohnt stabil, mit wie immer wieder guten Sprüngen, erreichte sie die für sie mittlerweile gewohnten Höhen. 1,44 Meter an diesem Tag bedeuteten für sie den guten Platz vier und ein wenig Trübsinn, wartet sie doch schon eine ganze Weile darauf, dass der berühmte Knoten platzt und es wieder ein Stück weiter nach oben geht und auch für sie eine neue persönliche Bestleistung notiert werden kann.

Die gezeigten Leistungen sollten aber Trainer und Athleten positiv stimmen, dass sie auf dem richtigen Weg sind und für die kommende Bahnsaison auf einige Erfolge hoffen dürfen.