Gelungener Start in die Straßensaison beim Venloop 2023
Kurz hinter der deutsch-niederländischen Grenze liegt die 100.000 Einwohnerstadt Venlo in der Provinz Limburg. Zu Beginn der Straßensaison steht der dort ausgetragene Venloop bei vielen Läuferinnen und Läufern ganz oben auf der To-Run-Liste. Die außergewöhnlich gute Stimmung an der Strecke ist ein weiterer Grund bei diesem Lauf dabei zu sein. Die Laufdistanzen sind 5 und 10 km, sowie die Halbmarathondistanz von 21,1 km. Die LAZler waren am Sonntag, den 26.03., ausschließlich für die Langdistanz gemeldet. Nachdem es bis zum Start durchgeregnet hatte, hörte der Regen kurz vor dem Startschuss auf und es ging bei kühlen 8 Grad Celsius auf die Strecke. Das Wetter war damit ein kompletter Gegensatz zum Jahr 2022, als der Lauf coronabedingt in den Mai verlegt werden musste und Temperaturen von annähernd 30 Grad Celsius zu verzeichnen waren.

Gutes Gesamtergebnis und und eine PB von Frank Hense
Schnellster der LAZ-Gruppe war Tobias Verhufen, der trotz Coronaerkrankung in der Vorbereitung eine sehr gute Zeit von 1:28:17 Stunden hinlegte, was den Platz 232 in der Hauptklasse bei den Männern bedeutete. Stefan Stolle blieb nur ca. eine Minute über seiner Bestzeit und lief nach starken 1:36:30 ins Ziel, Platz 182 in der Altersklasse M35. David Leiniger verpasste in der Vorbereitung einige lange Läufe, die 1:45:09 waren daher sehr solide, Platz 655 im Männerfeld. Mit einer persönlichen Bestleistung belohnte sich Frank Hense für eine intensive Vorbereitungsphase. Seine Zeit von 1:46:45 reichte zu Platz 308 in der AK M45. Ebenfalls durch Corona wurden Ingo Hampel und Jörg Schürmann in der Vorbereitung ausgebremst. Für Hampel waren die 1:50:26 (Platz 266 in der AK M50) daher eher ein gemütliches Tempo, Schürmann lief nach 1:47:30 (Platz 136 in der AK M55) ins Ziel, das sollte im Laufe der Saison noch deutlich ausbaufähig sein. Beste Frau im LAZ-Team war Inga Leiniger, die ebenfalls eine 1:47:30 lief, Platz 184 in der Hauptklasse bei den Frauen. Damit schafften es Leiniger und Schürmann, die die gesamte Strecke zusammen gelaufen waren, auch auf die Sekunde genau in der gleichen Zeit in das Ziel.
Trotz Problemen erreichen alle Starterinnen und Starter vom LAZ das Ziel
Mit gesundheitlichen Problemen hatten Khadija Raoudi, Tabea Lehmann und Amin El-Chami zu kämpfen. Sie kamen aber trotz diverser Probleme alle über die Ziellinie. Raoudi hatte Kreislaufprobleme, daher waren die 1:51:44 sehr stark und der 26. Platz in der AK W50 kann sich sehen lassen. Tabea Lehmann blieb mit Kniebeschwerden immer noch deutlich unter zwei Stunden, 1:56:56 und Platz 311 im Frauenfeld. Amin El-Chami hatte ab der Mitte des Laufes starke Rückenprobleme und kämpfte sich in 2:04:29 ins Ziel. Das bedeutete Platz 384 in der AK M 50. Unter normalen Umständen ist El-Chami immer für eine Zeit unter 1:40 Stunden gut.
Seine HM-Premiere lieferte Ruben Jonas ab, der nur eine kurze Anreise aus seiner neuen Heimatstadt Mönchengladbach nach Venlo hatte. Mit 1:54:18 zeigte er sich sehr zufrieden, der Platz 955 im Männerfeld war für den Mittelstreckler daher nur von untergeordneter Bedeutung.
2024 bei hoffentlich besseren Wetterbedingungen
Viele der fast 8.000 Finisher werden genauso wie die LAZ-Gruppe auch 2024 wieder am Start sein, dann, so die Hoffnung, idealerweise mit einem Wettermix aus den beiden Vorjahren und ohne das Thema Corona, das dann hoffentlich endlich der Vergangenheit angehört.


